Koh Rong, Kambodscha – 15.11.-22.11.13
Es hieß also nach mehr als sechs Wochen endlich Abschied vom wunderschönen Vietnam zu nehmen. Ja, wir hatten tatsächlich fast sieben Wochen im Land verbracht und waren restlos begeistert. Vietnam ist unendlich schön! Doch so langsam hatten wir auch mal wieder Lust auf etwas Neues: Also auf nach Kambodscha!
Der Grenzübergang war diesmal so gechillt, wie noch nie. In einem Restaurant gaben wir die Pässe ab und während wir aßen, wurde alles organisiert. Lustig war nur die „ärztliche Untersuchung“ am Grenzübergang, die lediglich aus Fiebermessen bestand. Für einen Dollar wurde uns allen eine einwandfreie Gesundheit bestätigt und schon waren wir in Kambodscha.

Was nun? Ganz klar, ein Strand musste wieder her. Also nichts wie auf nach Sihanoukville und von dort am nächsten Tag in zwei Stunden zur kleinen Insel Koh Rong. Ein Traum! Die Sonne schien, das Meer glitzerte und der Strand war weiß und weich. Konnte es noch besser werden? Ja, es konnte! Kaum betraten wir die kleine Insel, liefen uns Suse (aus Deutschland) und Anna (aus England) über den Weg; zwei Mädels, mit denen wir bereits in Vietnam eine Menge Spaß hatten. Innerhalb weniger Minuten fanden wir mit ihrer Hilfe ein Guesthouse für nur 7$ pro Nacht. Und dann ging alles ratzfatz. Die Backpacks wurden verstaut, die Flip-Flops flogen in die Ecke und blieben dort die gesamte nächste Woche über. Wir zogen unsere Badesachen an und befanden uns plötzlich auch schon auf einem Bötchen zum Long-Beach. Das Leben konnte kaum schöner sein: Wir hatten tolle Gesellschaft, jeder einen Drink in der Hand und nahmen Kurs auf einen der schönsten Strände, den wir in unserem ganzen Leben je gesehen haben: Vor uns lag ein vier Kilometer langer, weißer Sandstrand und weit und breit war kaum eine Menschenseele zu sehen. Der Wahnsinn. Was soll ich sagen? Der Tag sah genauso aus wie die folgenden. Auf dem Tagesprogramm standen Schnorcheln, Schwimmen, Sonnenbaden, Frisbee spielen, Spazieren gehen und allgemeines Abhängen. Ab und an konnten wir uns tatsächlich auch mal aufraffen, um uns einen Fruitshake oder Obstsalat (für nur 2$) zu holen. Gegessen wurde abends in netter Runde für nur 1$. Was kann man mehr wollen? Eigentlich nichts! Wir waren rundum glücklich!

Ein bisschen Abwechslung in unseren Tagensablauf brachte die Vollmondparty. Mit einem Boot (weniger gut für Stefan, der gleich wieder das ganze Essen rausbrachte), tollen Leuten und jeder Menge Alkohol gings in nur 45 Minuten zur kleinen Nachbarinsel Koh Rong Salmon. An normalen Tagen ist hier der Hund begraben, doch zur Full-Moon-Party platzte die kleine Insel aus allen Nähten. Es gab eine riesen Bühne mit mehreren DJs, Feuershows und eine geniale Tanzfläche genau am Strand. Die meisten waren in ihrer eigenen Welt und tanzten die gesamte Nacht durch. Die Musik dröhnte aus den Lautsprechern und mindestens 2/3 der Leute waren auf Drogen. Wir lernten: die neue In-Droge ist MDMA. Nix für uns nach den schlechten Erfahrungen in Laos. Wir zappelten die ganze Nacht ab und hatten jede Menge Spaß. Weniger schön wars wahrscheinlich für den Armen, der sich an einer Dose den gesamten Fuß aufschlitzte und notdürftig ohne Betäubung neben der Bar genäht werden musste.
Früh um 7:00 Uhr, nachdem sich alle zusammen den Sonnenaufgang angeschaut hatten, sollte es mit dem Boot wieder zurück gehen. Wir waren hundemüde und wollten einfach nur in unser Bett. Das sollte allerdings noch eine Weile dauern. Die Wellen waren so hoch, dass das Boot extrem hin- und herschaukelte und wir uns im Schneckentempo bewegten. Stefan kotzte sich zwischenzeitlich, wie etwa die Hälfte der Leute, die Seele aus dem Leib. Ein Alptraum. Nach zwei Stunden erreichten wir endlich den Pier und alle jubelten. Aber nein. Unser Boot konnte nicht anlegen. Irgendwas war kaputt. Wir hatten extrem Schieflage und der untere Raum lief voller Wasser. Plötzlich schrie der Kapitän: „Alle nach rechts!“ So mussten alle ihr Kotzen unterbrechen und nach rechts jumpen, sonst wäre unser Boot umgekippt. Es war grauenhaft. Nach mehreren Versuchen kehrten wir tatsächlich wieder um und steuerten eine andere Bucht an. Hier mussten wir nochmal zwei Stunden auf Rettungsboote warten, die uns endlich zum Guesthouse brachten. Währenddessen ging das Geschaukel natürlich munter weiter und damit auch das allgemeine Kotzen: Ein riesen Spaß! Nach fast fünf Stunden Non-Stop-Kotzorgie waren wir völlig fertig, fielen ins Bett und schliefen wie tot. Eins stand fest: Nie wieder Bootsfahren! Wie wir allerdings wieder zum Festland kommen sollten, wollten wir uns später überlegen.
Wir dachten, es wäre nun überstanden, doch nach einem Tag im Koma und Abhängen am Strand ging das große Kotzen wieder los. Diesmal bei mir. Ich hatte mir doch tatsächlich eine ziemlich schlimme Lebensmittelvergiftung zugezogen. So verbrachte ich die nächsten drei Tage mit furchtbaren Magenkrämpfen auf der Gemeinschaftstoilette. Ein Traum! Aber nach dem ersten Tag war ich nicht mehr allein, denn Stefan gesellte sich zu mir und so ging das große Kotzen weiter.
Wir wollten einfach nur noch weg. Am 22.11. beschlossen wir, immer nach völlig fertig, abzureisen. Im Nachhinein stellte sich heraus: keine gute Idee. Denn Abreise bedeutete zwangsläufig auch Bootfahren! Und was das für Stefan bedeutete, ist sicher jedem klar: erneutes Kotzen!
Der Grenzübergang war diesmal so gechillt, wie noch nie. In einem Restaurant gaben wir die Pässe ab und während wir aßen, wurde alles organisiert. Lustig war nur die „ärztliche Untersuchung“ am Grenzübergang, die lediglich aus Fiebermessen bestand. Für einen Dollar wurde uns allen eine einwandfreie Gesundheit bestätigt und schon waren wir in Kambodscha.

Was nun? Ganz klar, ein Strand musste wieder her. Also nichts wie auf nach Sihanoukville und von dort am nächsten Tag in zwei Stunden zur kleinen Insel Koh Rong. Ein Traum! Die Sonne schien, das Meer glitzerte und der Strand war weiß und weich. Konnte es noch besser werden? Ja, es konnte! Kaum betraten wir die kleine Insel, liefen uns Suse (aus Deutschland) und Anna (aus England) über den Weg; zwei Mädels, mit denen wir bereits in Vietnam eine Menge Spaß hatten. Innerhalb weniger Minuten fanden wir mit ihrer Hilfe ein Guesthouse für nur 7$ pro Nacht. Und dann ging alles ratzfatz. Die Backpacks wurden verstaut, die Flip-Flops flogen in die Ecke und blieben dort die gesamte nächste Woche über. Wir zogen unsere Badesachen an und befanden uns plötzlich auch schon auf einem Bötchen zum Long-Beach. Das Leben konnte kaum schöner sein: Wir hatten tolle Gesellschaft, jeder einen Drink in der Hand und nahmen Kurs auf einen der schönsten Strände, den wir in unserem ganzen Leben je gesehen haben: Vor uns lag ein vier Kilometer langer, weißer Sandstrand und weit und breit war kaum eine Menschenseele zu sehen. Der Wahnsinn. Was soll ich sagen? Der Tag sah genauso aus wie die folgenden. Auf dem Tagesprogramm standen Schnorcheln, Schwimmen, Sonnenbaden, Frisbee spielen, Spazieren gehen und allgemeines Abhängen. Ab und an konnten wir uns tatsächlich auch mal aufraffen, um uns einen Fruitshake oder Obstsalat (für nur 2$) zu holen. Gegessen wurde abends in netter Runde für nur 1$. Was kann man mehr wollen? Eigentlich nichts! Wir waren rundum glücklich!

Ein bisschen Abwechslung in unseren Tagensablauf brachte die Vollmondparty. Mit einem Boot (weniger gut für Stefan, der gleich wieder das ganze Essen rausbrachte), tollen Leuten und jeder Menge Alkohol gings in nur 45 Minuten zur kleinen Nachbarinsel Koh Rong Salmon. An normalen Tagen ist hier der Hund begraben, doch zur Full-Moon-Party platzte die kleine Insel aus allen Nähten. Es gab eine riesen Bühne mit mehreren DJs, Feuershows und eine geniale Tanzfläche genau am Strand. Die meisten waren in ihrer eigenen Welt und tanzten die gesamte Nacht durch. Die Musik dröhnte aus den Lautsprechern und mindestens 2/3 der Leute waren auf Drogen. Wir lernten: die neue In-Droge ist MDMA. Nix für uns nach den schlechten Erfahrungen in Laos. Wir zappelten die ganze Nacht ab und hatten jede Menge Spaß. Weniger schön wars wahrscheinlich für den Armen, der sich an einer Dose den gesamten Fuß aufschlitzte und notdürftig ohne Betäubung neben der Bar genäht werden musste. Früh um 7:00 Uhr, nachdem sich alle zusammen den Sonnenaufgang angeschaut hatten, sollte es mit dem Boot wieder zurück gehen. Wir waren hundemüde und wollten einfach nur in unser Bett. Das sollte allerdings noch eine Weile dauern. Die Wellen waren so hoch, dass das Boot extrem hin- und herschaukelte und wir uns im Schneckentempo bewegten. Stefan kotzte sich zwischenzeitlich, wie etwa die Hälfte der Leute, die Seele aus dem Leib. Ein Alptraum. Nach zwei Stunden erreichten wir endlich den Pier und alle jubelten. Aber nein. Unser Boot konnte nicht anlegen. Irgendwas war kaputt. Wir hatten extrem Schieflage und der untere Raum lief voller Wasser. Plötzlich schrie der Kapitän: „Alle nach rechts!“ So mussten alle ihr Kotzen unterbrechen und nach rechts jumpen, sonst wäre unser Boot umgekippt. Es war grauenhaft. Nach mehreren Versuchen kehrten wir tatsächlich wieder um und steuerten eine andere Bucht an. Hier mussten wir nochmal zwei Stunden auf Rettungsboote warten, die uns endlich zum Guesthouse brachten. Währenddessen ging das Geschaukel natürlich munter weiter und damit auch das allgemeine Kotzen: Ein riesen Spaß! Nach fast fünf Stunden Non-Stop-Kotzorgie waren wir völlig fertig, fielen ins Bett und schliefen wie tot. Eins stand fest: Nie wieder Bootsfahren! Wie wir allerdings wieder zum Festland kommen sollten, wollten wir uns später überlegen.
Wir dachten, es wäre nun überstanden, doch nach einem Tag im Koma und Abhängen am Strand ging das große Kotzen wieder los. Diesmal bei mir. Ich hatte mir doch tatsächlich eine ziemlich schlimme Lebensmittelvergiftung zugezogen. So verbrachte ich die nächsten drei Tage mit furchtbaren Magenkrämpfen auf der Gemeinschaftstoilette. Ein Traum! Aber nach dem ersten Tag war ich nicht mehr allein, denn Stefan gesellte sich zu mir und so ging das große Kotzen weiter.Wir wollten einfach nur noch weg. Am 22.11. beschlossen wir, immer nach völlig fertig, abzureisen. Im Nachhinein stellte sich heraus: keine gute Idee. Denn Abreise bedeutete zwangsläufig auch Bootfahren! Und was das für Stefan bedeutete, ist sicher jedem klar: erneutes Kotzen!

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