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Abschied von Vietnam




Phu Quoc, Vietnam – 11.11.-15.11.13

Achtung, Achtung! Die chronologische Reihenfolge wird nun wieder fortgesetzt. Da wir Trottel etwas langsam sind (es gibt hier einfach viel zu viel zu erleben), bedeutet das, dass wir etwa vier Monate in der Zeit zurückgehen müssen.  

Nach dem Desaster der vergangen Tage wollten wir nur noch unsere Ruhe. Als wir endlich im Boot saßen und dem Paradies entgegenfuhren, entspannten wir uns sofort. Das Wasser war türkisblau und glasklar, es klitzerte in der Sonne, der Wind wehte uns in den Haaren und wir genossen einen kühlen Drink. Alles wird gut.
Wo gings eigentlich hin? Nach Phu Quoc, unserem letzten Stopp in Vietnam. Phu Quoc ist mit 576 km² die größte Insel Vietnams. Sie liegt im äußersten Süden des Landes und bietet alles was das Herz begehrt: wunderschöne, teils unberührte Strände, freundliche Menschen und undurchdringlichen Urwald im bergigen Hinterland.
Wir verbrachten hier vier wundervolle, entspannte Tage mit tollen Menschen. Entweder faulenzten wir den gesamten Tag am Strand – frühstückten mit den Füßen im Sand, badeten, spielten Karten, lasen, relaxten, quatschten und spielten Frisbee – oder wir erkundeten die Insel mit dem Moped. Auch wenn wir manchmal, anders als geplant, am völlig anderen Ende der Insel rauskamen, entdeckten wir jedes Mal etwas Neues. So sollte es am ersten Tag zum Beispiel in den Norden gehen und wir guckten ziemlich verdattert als uns eine nette Frau aufklärte und auf der Karte auf einen Ort im Süden tippte. Wie konnten das passieren? Keine Ahnung! Der Strand war jedenfalls wunderschön und wir fanden sogar einen Seestern im Meer. Auf der Rückfahrt – immer ein Erlebnis, denn die Straßen bestanden eher aus aneinandergereihten Schlaglöchern :-) - hielten wir schließlich, um den tollen Sonnenuntergang zu sehen.
Als wir am nächsten Tag doch tatsächlich wie geplant im Norden landeten, fanden wir den perfekten Strand: weicher und weißer Sand, klares und blaues Wasser und das Beste: fast menschenleer (wir waren insgesamt zu sechst dort) Der Wahnsinn! Diese Perfektion mussten wir uns allerdings redlich verdienen. Der Weg war ein Abenteuer. Es ging über Stock und Stein, durch Schlammpfützen und tiefen Sand. Gefühlt kamen wir einen Meter pro Minute voran. Aber es hat sich ja gelohnt. Absolutes Highlight in Phu Quoc waren aber definitiv unsere täglich Abendessen am Strand. Wir saßen einen Meter vom Meer entfernt und aßen mit den Füßen im Sand. Jeden Abend gab es köstlichen, frischen Fisch, den man sich selbst aussuchen konnte und der dann lecker gegrillt wurde. Und die Beilagen erst: Backkartoffeln, Knoblauchbrot, Maiskolben und Gemüsespieße. Yummy!!! So lässt es sich leben.
Phu Quoc war definitiv ein toller letzter Stopp in Vietnam und der Abschied fiel uns nicht leicht. Doch das nächste tolle Land wartet schon auf uns – Kambodscha.



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