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3 Tage - 3 Viertel


Hanoi, Vietnam - 07.10.-09.10. und 13.10.2013


Tag 1 - Altstadtviertel

Die Fahrt im Nachtbus war diesmal nicht ganz so prickelnd - ziemlich kurze Liegen und ständige Stopps. Außerdem kamen wir zu einer unchristlichen Zeit an: 5:30 Uhr. Die meisten Hostels waren noch geschlossen. Deshalb gönnten wir uns als aller erstes ein ausgiebiges Frühstück und machten uns dann auf die Suche nach einer Unterkunft. Was nun? Ins Bett oder Hanoi erkunden? Schlafen legen können wir uns auch später, also entschlossen wir als erstes das Altstadtviertel unsicher zu machen. Schnell stellten wir fest, dass Hanoi eine Stadt der Gegensätze ist: Hektik und Verkehrschaos auf der einen Seite, Ruhe und Entspannung in den zahlreichen Parkanlagen auf der anderen Seite. Die Straße zu überqueren war bereits ein Abenteuer an sich. Tausende Roller und Autos fuhren durch die Straßen und man brauchte eine Ewigkeit, um von der einen zur anderen Seite zu kommen. Doch schon im nächsten Moment spazierten wir am Hoan-Kiem-See entlang und besuchten kleine, niedliche und ruhige Tempelanlagen. Zum Abschluss des Tages gings dann noch ins Wasserpuppentheater. Das muss man gesehen haben! Es wird typisch klassische vietnamesische Musik gespielt und gesungen (oder auch geschrien) und nebenbei planschen Puppen im Wasser und zeigen Ausschnitte aus der vietnamesischen Geschichte. Ein riesen Spaß! Wir haben eine Menge gelacht, doch dann war Nickis Ende wirklich gekommen: Es war ein langer Tag und wir wollten nun nur noch ins Bett.


Tag 2 - Zitadellen- und Westseeviertel

By the way - Hanoi war das absolute Gegenteil von Sa Pa. Die Sonne schien unermüdlich, es war schwülheiß und so erkundeten wir am zweiten Tag das nächste Viertel bei 35 Grad. Wir schlenderten in Schneckentempo vom Lenin-Denkmal über den Flag-Turm zum wunderschönen Literaturtempel Van Mieu. Es ist einer der wichtigsten und bekanntesten Tempel des Landes, war lange Zeit eine Schule und später die erste Universität Hanois. Inmitten der Großstadt findet man hier eine Oase der Ruhe und so entspannten wir hier für eine Weile. Danach rafften wir uns auf und es ging weiter zum Ho-Chi-Minh-Mausoleum, zum Präsidentenpalast und zu Ho-Chi-Minhs Wohnhaus und Arbeitsstätte. Auf dem Weg sahen wir eine Menschenschlange ungeahnten Ausmaßes -Menschen aus allen Teilen der Welt sind gekommen um den kürzlich verstorbenen General Giap zu ehren - ein Nationalheld in Vietnam.
Zum Sonnenuntergang spazierten wir schließlich um den riesigen Westsee und liehen uns ein Tretboot aus. Höhepunkt war die anschließende Cyclonfahrt zurück ins Zentrum: Ein etwas älterer, gebrechlich wirkender Herr fuhr uns mit seinem Fahrrad durch die Rush-Hour Hanois. Ein Erlebnis!


Tag 3 - Französisches Viertel

Nach einem kurzen Intermezzo - einem Ausflug in die Ha Long Bucht (im nächsten Post) - genossen wir unseren letzten Tag in Hanoi.
Heute stand Bildung auf dem Programm! Wir besuchten das Hoa Lo Gefängnis-Museum, ein altes Gefängnis aus der französischen Kolonialzeit, das unglaublich interessante Frauenmuseum und das Geschichtsmuseum. Wir lernten eine Menge über Vietnam und so langsam fügen sich alle Puzzleteile zusammen und alles macht Sinn.  




Fazit: Hanoi ist eine tolle Hauptstadt mit vielen Gesichtern. Aufregend und entspannt und definitiv einen Besuch wert!

9 Kommentare:

  1. Oh, das Wasserpuppentheater sieht wirklich interessant aus. Das hätte ich auch gern gesehen! :o)

    Annuschki

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  2. die Stromleitungen sind da schon interessanter ;-) wer blickt da denn noch durch. Und wohin hat sich denn der Knabe abgeseilt. Haben die kein Treppenhaus? Gruß Pappsler

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    1. Ich glaube ja, dass das die Internetleitungen sind. Deshalb ist das hier auch so schlecht. Wenn eine kaputt ist, blickt keiner durch. Da ziehen die bestimmt einfach ne neue.

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  3. Übe gerade mit Griti, Kommentare abzugeben....

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  4. Es klappt! Liebe Grüßchen Ihr Zwei!

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  5. Ihr hängt ganz schön hinterher, Oma Inge sagt gerade: Sie lassen es schleifen...

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  6. Karte gestern angekommen, hab mich sehr sehr gefreut, liebe Grüße von Eurer Oma Inge

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  7. Ahhh, Kommentare von der Omi und der Mutti. Das ist ja der Wahnsinn.
    Ja, wir hinken ganz schön hinterher. Es gibt hier einfach zu viel, was uns ablenkt.

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  8. Hallo Stefan und Nicole,
    wir sitzen hier alle zusammen und schauen uns eure wunderbaren Fotos gemeinsam an. Bei uns war heute schon Weihnachtsfeier mit Bescherung.
    Wir gehen jetzt mit Anne, Steffen und Peggy zum Bismarckturm. Da ist ein kleiner Weihnachtsmarkt mit Glühwein, gebrannten Mandeln... hm,hm Tschüss sagen Andi, Anne, Oma u. Opa Köhler, Oma Beer und Conny.

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