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Sa Pa, Vietnam - 03.10.-07.10.2013


Nachdem wir von vielen Reisenden gehört haben, dass Sa Pa eines der Highlights in Vietnam ist, stand unser nächstes Ziel fest: Es ging in den Norden nach Sa Pa, 2000 m über dem Meeresspiegel. Hier befindet sich auch der höchste Berg in Vietnam - der Fan Si Pan und von Zeit zu Zeit sieht man hier auch Schnee. Wir stiegen aus dem Bus und merkten den Unterschied sofort: Es war deutlich kühler.
Nachdem wir ziemlich schnell ein Hostel gefunden hatten, galt unsere Aufmerksamkeit jedoch zuerst einmal Nickis Knie. Nach unserem Klettererlebnis in Nong Kiao hatte sich eine Wunde ziemlich schlimm entzündet, war voller Eiter und Nicki konnte kaum noch laufen. Wir versuchten es zuerst in zahlreichen Apotheken, aber nachdem es nicht möglich war, ein Gespräch zu führen oder die Beipackzettel der vielen Medikamente zu lesen, die man uns andrehen wollte, beschlossen wir doch zu einen Arzt zu gehen. Wir wurden zu einem Hotel geschickt und staunten nicht schlecht, als ein wirklich netter, gut englisch sprechender Arzt die Treppe herunter kam. Er schrieb uns ein Rezept für Antibiotika und eine entzündungshemmende Salbe auf und meinte, dass man das Ganze vermutlich in 4 Tagen aufschneiden müsse. Wir können aber gleich Entwarnung geben. Nicki war ziemlich tapfer und öffnete die Wunde noch am selben Abend selber. Wir desinfizierten alles und nach einer Woche war alles wieder in Ordnung.

An den nächsten Tagen konnte Sa Pa endlich erkundet werden. Wir unternahmen z. B. eine kleine Wanderung in das nahe gelegene Dörfchen Cat Cat, unterhielten uns mit den Einheimischen und erstanden eine kleine Steintruhe, die extra für uns angefertigt wurde. Außerdem fuhren wir mal wieder mit einem gemieteten Roller zu zwei wunderschönen Wasserfällen und besuchten weiter kleine Dörfchen in der Umgebung. 

Für zwei Tage machten wir auch einen Trek und übernachteten bei Angehöhrigen der "schwarzen Hmong", eine der ethnischen Minderheiten in Vietnam. Nachdem der erste Tag eher durchwachsen war - strömender Regen und nervige, aufdringliche Verkäuferinnen - verbrachten wir allerdings einen tollen, lustigen Abend. Unsere Gruppe (Alice und Peter aus England und zwei Israelies) war absolut spitze. Den ganzen Abend spielten wir lustige Trinkspiele und tranken eine Menge ziemlich ekligen Reisschnaps. Am Ende fielen wir alle etwas angeschickert in die Betten.

Der zweite Tag war dann der absolute Kracher. Spitzen Wetter und bombastische Sicht auf die Umgebung: Berge, Wasserfälle, Reisterassen, kleine Dörfchen und eine Menge wilder Bullen.










Fazit: Wer einmal in Vietnam ist, sollte Sa Pa auf keinen Fall verpassen. Es ist ein süßes kleines Bergstädtchen mit unglaublich schöner Landschaft und es gibt viel zu entdecken.



1 Kommentar:

  1. Also die Fotos werden ja immer grandioser!!! Ich freue mich schon auf den Videoabend auf Großbildleinwand - ich denke, da werden wir die ganze Nacht durchgucken (wenns reicht) - Gruß Pappsler

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