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Überraschend schön!




Nong Kiao, Laos - 28.09.-01.10.2013


Wie schon so oft, haben sich unsere Pläne wieder kurzfristig geändert. Bevor es nach Vietnam gehen sollte, wollten wir noch einen kurzen Abstecher nach Nong Kiao - einem kleinen Städtchen am Ufer des Nam Ou und inmitten grandioser Karstlandschaften - machen.
Die Fahrt dorthin war allerdings alles andere als traumhaft - 13 Stunden, eingequetscht zwischen lauter Laoten und Reissäcken. Die Luft war stickig und heiß, wir konnten unsere Beine keinen Zentimeter bewegen und wurden auf der Buckelpiste ordentlich durchgeschüttelt. Noch nie haben wir uns so auf die Ankunft gefreut. Spät am Abend warf uns der Busfahrer endlich auf der Hauptstraße des kleinen Örtchens raus.

Am nächsten Morgen waren wir schon besserer Dinge, denn endlich konnten wir auch die wunderschöne Landschaft sehen. Also schnappten wir uns schnell ein Fahrrad und erkundeten die Umgebung. Als erstes Ziel steuerten wir die Höhle Tham Phatok an. Diese war nur über ein kleines Flüsschen erreichbar. Also Schuhe aus, Hosen hochgekrempelt und los. Unser kleiner Guide (ca. 10 Jahre alt) sorgte dafür, dass wir sicher am anderen Ufer ankamen und zeigte uns die beeindruckende Höhle. Danach kühlten wir uns ein bisschen im Fluss ab, planschten im Wasser und genossen den schönen Tag.

Unser nächstes Ziel war ein Aussichtspunkt von dem aus man über die ganze Stadt blicken konnte. Den Ausblick musste man sich allerdings hart verdienen, denn es ging 1,5 Stunden einen kleinen Pfad entlang, bergauf. Die Sonne brannte auf unseren Köpfen und wir mussten uns ein bisschen beeilen, damit wir vor Einbruch der Dunkelheit wieder zurück sein konnten. Aber die Anstrengungen haben sich absolut gelohnt, denn der Ausblick von oben war atemberaubend. Für eine halbe Stunde genossen wir die Aussicht und dann mussten wir auch schon wieder den Rückweg antreten.

Am nächsten Tag stand mal wieder Action auf der Tagesordnung. Zum ersten Mal wollten wir Rockclimbing ausprobieren. Am Morgen trafen wir unsere tolle Guppe (drei supernette Israelier, von denen wir viel über Israel gelernt haben und J.J., mit der wir schon seit Phonsavan reisten) und fuhren zum ersten Felsen. Dort angekommen ging es auch gleich los. Schlumpi wagte sich als Erster und machte seine Sache ganz gut. Nicki war am Anfang ein bisschen skeptisch und hatte Respekt vor der Höhe. Doch dann meisterte auch sie den ersten Felsen. Weil es so viel Spaß machte, wagten wir uns gleich an den nächsten und es klappte super. Anschließend gings zum nächsten Felsen, an dem drei weitere Klettermöglichkeiten auf uns warteten. Zuerst gab es aber erstmal Lunch und eine kleine Pause. Danach waren wir allerdings noch fertiger als zuvor und das machte die nächsten Kletterversuche noch schwieriger. Wir gaben unser Bestes, doch nach zahlreichen Versuchen verließen uns auch die letzten Kräfte. So schafften wir von den letzten drei nur noch jeweils zwei Halbe. Wir waren völlig fertig, uns tat alles weh und wir hatten ne Menge Kratzer und Schürfwunden, die Nicki später noch zum Verhängnis werden sollte. Trotzdem war es ein riesen Spaß und wir wollen das unbedingt noch einmal machen.













Auf dem Rückweg durch den Wald trafen wir dann noch auf eine wunderschöne, farbige und kleine Schlange, die wir aus der Nähe betrachten wollten. Doch unsere Guides hielten uns zurück und klärten uns darüber auf, dass ein Biss dieser Schlange tödlich ist.
Am Abend trafen wir uns alle nochmal in "the best and onliest bar in town" :-). Es war eine nette Runde und so wurde es mal wieder spät.

So langsam hatte uns aber die Lust auf Vietnam gepackt und wir wollten jetzt wirklich endlich auf, um ein neues Land zu erkunden. Deshalb war der nächste Stopp klar: die Grenzstadt Muang Khoua.

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