Vang Vieng, Laos - 11.09.-13.09.2013
Über unseren nächsten Halt haben wir lange nachgedacht. Vang Vieng ist für seine Partys, Drogen- und Alkoholexzesse unter den Backpackern bekannt. In der Hochsaison kommen hier 17 Touristen auf einen Einheimischen. Zum Glück ist Nebensaison. Wir haben Vang Vieng eher als ruhiges Städtchen mit einer wunderschönen Umgebung kennengelernt.
Gleich am ersten Tag haben wir zusammen mit Vincent und D., die überraschend doch mit uns gereist sind, die Gegend mit dem Fahrrad erkundet. Rund um Vang Vieng gibt es steile Karstberge und viele Höhlen. Wir besichtigten als erstes die im Reiseführer angepriesene Elefantenhöhle. Fazit: mäßige Begeisterung. Das ganze kann man weniger als Höhle, sondern mehr als winzigen Felsvorsprung bezeichnen. Mit deutlich geminderter Vorfreude gings weiter zur Wasserhöhle. Die war allerdings der absolute Knaller. Wir wunderten uns vorher noch, wieso man diese Höhle nur mit Guide betreten darf, doch bereits nach wenigen Metern war es uns völlig klar. Die Wasserhöhle konnte nur schwimmend auf LKW-Schläuchen betreten werden. Danach ging es auf allen Vieren weiter. Und wenn wir sagen auf allen Vieren, dann meinen wir das wortwörtlich. Achtung: nix für Klaustrophobiker. An manchen Stellen waren die Spalten so eng, dass wir kaum durchpassten. Die Erkundung der Höhle war ein absolutes Abenteuer.
Nach einer kurzen Stärkung gings dann in der Mittagshitze zurück. Wir mussten uns allerdings etwas beeilen, da wir unbedingt noch das legendäre Tubing ausprobieren wollten. Dabei lässt man sich mit einem LKW-Schlauch auf dem Mekong treiben. Am Flussufer gibt es verschiedene Bars, an denen man stoppen kann. Dazu wird einem ein Seil zugeworfen und man wir an Land gezogen. Zur Begrüssung gibts dann einen Shot for free. Noch vor einem Jahr war hier zur Hochsaison der Teufel los. Es wimmelte vor betrunkenen Touristen und gab unzählige Bars. Da es in der Vergangenheit aber viele Unfälle und auch Tote gab, wurden die meisten Bars geschlossen. Warscheinlich ist das auch ganz gut so, denn schon nach drei Drinks in drei Bars waren wir völlig betrunken. Das war vielleicht auch der Grund dafür, wieso wir uns in der letzten Bar eine Schlammschlacht geliefert haben (@Annuschki: Nicki ist ein viel besserer Schlammschlachtgegner.). Als es dann allerdings dämmerte, machten wir uns eilig auf den Weg, denn im Dunkeln auf dem Fluss zu sein ist eindeutig die dümmste Idee von allen. Leider dauerte es länger als gedacht zum Endpunkt zu kommen und innerhalb weniger Minuten war es stockdunkel. Wir waren völlig am Arsch - betrunken und dunkel. Genau über solche Leute haben wir uns am Nachmittag noch lustig gemacht. Und nun trieben wir absolut planlos in der Dunkelheit umher. Das große Glück war, dass Vincent und D. relativ nüchtern waren und uns heil zum Endpunkt lotsten. Wir lachten über uns selbst und gingen nach einer heißen Dusche etwas essen.Dass wir als nächstes nach Vientiane wollten war völlig klar, aber wie?





Jaja, Schlammschlacht!! Warte nur, irgendwann wird die große Rache schon noch kommen....
AntwortenLöschenHallo ihr beiden Süßen, wir erwarten schon immer mit Spannung eure neuen Berichte und die tollen Fotos. Wir gratulieren euch auch zu euern ...........;-) Toll. Gefeiert wird aber auch noch, wenn ihr wieder da seid, LG Omi und Opi !
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