Pakxe, Laos - 15.09-18.09.2013
Am Busbahnhof in Vientiane angekommen grübelten wir immer noch hin und her - Norden oder Süden? Spontan fiel die Wahl auf Pakxe, ein kleines Örtchen im Süden von Laos. Von da aus wollten wir das Bolaven Plateau, eines der besten Kaffeeanbaugebiete in Südostasien, erkunden.
Zuvor jedoch ein neues Abenteuer: die erste Fahrt im Nachtbus. So konnten wir die 800 Kilometer bis nach Pakxe schlafend zurücklegen. Um 21.00 Uhr bezogen wir unser Nachtquartier - ein 1,80 x 1,00 m breites Bett. Als zehn Minuten nach Abfahrt die Lichter ausgingen, kuschelten wir uns aneinander und schliefen tief und fest bis zur Ankunft am nächsten Morgen.
Der Busfahrer weckte uns ziemlich unsanft und wir sahen, dass es aus Strömen regnete. Etwas hektisch sprangen wir ins nächstbeste Tuk-Tuk, ohne über den Preis zu verhandeln. Der Fahrer fuhr lediglich um die nächste Ecke, setzte uns am gewünschten Hostel ab und verlangte 2€ pro Person. Völlig erschöpft und abgekämpft, bezahlten wir ohne Widerworte und checkten ins weniger schöne Hostel ein. Was nun? Es regnete immer noch wie aus Strömen. Wir frühstückten erstmal und organisierten alles für unsere Roller-Tour am nächsten Morgen. Zu dieser sollte es allerdings nie kommen, denn es regnete von früh bis spät unaufhörlich.
Am nächsten Tag kamen allerdings Bekannte, die wir in Thailand kennengelernt hatten (Dagmar & Leo) an. So verbrachten wir die nächsten Tage mit ihnen und warteten auf besseres Wetter. Wir überbrückten die Zeit mit zahlreichen Kartenspielen und einer absolut traditionellen laotischen Massage. Ein großer Spaß. Wir lagen zu viert nebeneinander und wurden durchgeknetet. Währenddessen sprachen unsere Masseurinnen die ganze Zeit über uns und kicherten.
Außerdem gönnten sich Leo und Stefan einen Friseurbesuch mit Bartrasur. Anschließend verbrachten wir einen unheimlich netten Abend mit den Angestellten des Friseursalons und ihren Freunden. Sie brachten Bier und eine Menge zu Essen. Wir unterhielten uns mit Händen und Füßen und lachten eine Menge. Ein tolles Erlebnis.
So verließen wir Pakxe unverrichteter Dinge und werden Pakxe wohl immer als die Stadt des Regens in unserer Erinnerung behalten.

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